Jetzt mal ganz ehrlich: Gehst Du bei Minusgraden gerne Joggen oder Reiten ohne Dich aufzuwärmen? Alles ist kalt, die Muskeln und Gelenke brauchen länger bis sie richtig warm sind und irgendwie fühlt sich im Sommer doch alles viel leichter an. Das richtige Aufwärmen ist sowohl beim Mensch als auch beim Pferd das A und O. Dem einen Pferd macht die Kälte nichts aus und es läuft wie immer. Ein anderes wiederum braucht eine längere Aufwärmzeit, längere Schrittphase oder vielleicht auch eine wärmende Unterstützung, um locker unter dem Reiter laufen zu können. Ein entspannter Pferderücken ist wichtig für die Rittigkeit des Pferdes. 


Wärme bei Rückenproblemen

Einige Pferde haben Kissing Spines, enge Dornfortsätze, Muskelverspannungen oder sonstige Rücken- oder Oberlinienprobleme. Dass diese Pferde im Winter besonders unter diesen unangenehmen Problemen leiden, ist verständlich. Da Du jetzt schlecht warten kannst bis es wieder wärmer wird, gibt es einiges, was Du tun kannst, um Deinem Pferd zu helfen.
Pferde, die bereits Rückenprobleme haben, werden an kalten Tagen nicht so schnell locker und laufen gegebenenfalls sehr unlocker und klemmig. Da der Rücken nicht so schnell warm wird und die Probleme bei einem noch nicht optimal durchbluteten Rücken schmerzhaft sein können, ist es sinnvoll den Rückenbereich bereits vor dem Reiten zu wärmen. Vor allem bei einem geschorenen Pferd ist absolute Vorsicht geboten.


Vor dem Reiten

Wenn Du die wärmende Stalldecke ab machst, ist Dein Pferd sofort den kälteren Temperaturen ausgesetzt. Natürlich steht es nicht in der Ecke und zittert. Aber der empfindliche Rücken wird zunehmend kälter. Daher solltest Du schnellstmöglich eine Abschwitzdecke auflegen. Beim Putzen bietet es sich an den Rücken etwas zu massieren, damit die Durchblutung schon angeregt wird.
Wer jetzt die Möglichkeit hat ein Pferdesolarium zu benutzen, der sollte es tun! Der empfindliche Pferderücken wird warm und das Pferd fühlt sich anschließend unter dem Sattel direkt besser und lockerer im Rücken an.


Nach dem Reiten

Das entspannte Vorwärts-Abwärts am langen Zügel und mit Abschwitzdecke bis das Pferd sich etwas „akklimatisiert“ hat ist nach dem Reiten genauso wichtig wie das Aufwärmen vorher. So bleiben die Gelenke, Muskel, Sehnen und Bänder auf Dauer gesund. Längeres Schrittreiten VOR UND NACH DEM REITEN ist im Winter besonders wichtig! Anschließend erst die Abschwitzdecke mit der Stalldecke tauschen, wenn das Pferd seine normale Temperatur wieder erreicht hat.


Wärmende Must-Haves

Das Pferd ist ein Bewegungstier und sollte auch im Winter sich möglichst viel bewegen können. So bleibt es gut durchblutet und warm. Zusätzliche Massagen helfen dem Pferd seine Muskeln zu lockern. Das absolute Must-Have für einen gesunden, entspannten Pferderücken ist ein passender Sattel. Passt der Sattel nicht, kommt es auch bei einem gesunden Pferd schnell zu Verspannungen, Blockaden bis hin zu ernsten Erkrankungen. Daher ist es wichtig regelmäßig nach dem Sattel sehen zu lassen.

Magnetfeldtherapie, Solarium oder auch wärmende Decken machen es dem Pferd angenehmer im Winter. Stell Dir vor, Du hast Rückenschmerzen oder -Verspannungen und musst Dein Pferd im Trab aussitzen, am Besten noch während einer anstrengenden Dressurstunde. Wärst Du locker?
Um Verspannungen und -Schmerzen bei Deinem Pferd vorzubeugen ist die gute Durchblutung und Wärme absolut wichtig.

Back on Track Produkte sind z.B. besonders gut geeignet für die Gesunderhaltung von Muskel und Gelenken des Pferdes. Auch das Reiten mit einer Ausreit- oder Nierendecke ist von Vorteil und hält den empfindlichen Rücken- und Lendenwirbelbereich warm. Weitere Infos zur Nierendecke liest Du in unserem Beitrag: Nierendecke: Wie sinnvoll ist sie !

Halte also Dein Pferd warm und gesund!

Liebe Grüße

Sabrina